Was sollte eine gute Pickel Creme können?

Bei Pickeln spielt die richtige Hautpflege eine große Rolle. Obwohl unzählige Anti-Pickel-Mittel angeboten werden, wirkt nicht jede Creme bei jedem Hautproblem. Darüber hinaus können manche Substanzen die Bildung von Pickeln noch verstärken. Eine gute Pickel Creme muss deshalb bestimmte Voraussetzungen erfüllen, damit das Hautbild verbessert wird und die Pickel verschwinden.

Welche Voraussetzungen sollte eine Pickel Creme erfüllen?

Wer an Pickeln, Mitessern oder Akne leidet, möchte die lästigen Hautunreinheiten möglichst schnell loswerden. Dabei wird häufig viel Geld in teure Kosmetik investiert. Allerdings lässt sich nicht mit jeder Pickel Creme die gewünschte Wirkung erzielen. Bei Pflegeprodukten, die ungeeignete Substanzen oder chemische Inhaltsstoffe enthalten, besteht sogar das Risiko, dass die Pickelbildung verstärkt wird.

Bei der Auswahl einer Pickel Creme solltest du deshalb auf jedes Detail achten. Damit eine Pickel Creme ihren Zweck erfüllt, muss diese regelmäßig und in der jeweils vorgeschriebenen Dosierung angewendet werden. Die Entstehung von Pickeln und anderen Hautkrankheiten hat nichts mit mangelnder Hygiene zu tun.

Oft ist genau das Gegenteil der Fall, denn Pickel können sich auch durch übertriebene Reinigung bilden. Darüber hinaus zählen vor allem genetische Faktoren, ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt sowie Ernährungsfehler zu den Risiken, die Pickel begünstigen. Eine Pickel Creme muss exakt zu deinem Hauttyp passen und darf die Haut nicht austrocknen.

Worauf du bei einer Pickel Creme achten solltest

Bei Pickeln und empfindlicher Haut solltest du übermäßiges Reinigen vermeiden, da dies die Haut austrocknen und Hautirritationen verstärken kann. Als wichtigste Pickel-Ursache gelten verstopfte Poren. Zu den Verstopfungen kommt es, wenn sich zu viel Talg und abgestorbene Hautzellen ansammeln. Durch die Oxidation an der Luft verfärbt sich die Mischung aus feinsten Härchen, Schmutzpartikeln und Talgablagerungen schwarz, sodass ein Mitesser entsteht.

Wenn sich Bakterien einnisten, können Pickel entstehen. Mit einer wirksamen Pickel Creme kannst du den Heilungsprozess unterstützen und der Entstehung weiterer Hautunreinheiten vorbeugen. Allerdings sind Anti-Pickel-Mittel keine Wundermittel. Unabhängig davon, welche Pickel Creme zur Anwendung kommt, musst du etwas Geduld haben, denn bevor eine Wirkung sichtbar wird, vergeht oft einige Zeit. Vermeide Pflegemittel, die deine Haut reizen und achte darauf, dass die Creme, die du gegen Pickel verwendest, möglichst antibakterielle Wirkstoffe enthält.

Diese Wirkstoffe sind häufig in einer Pickel Creme enthalten

Pickel sind besonders im Gesicht sehr unangenehm. Oft werden Hautunreinheiten deshalb mit Make-up und Puder bedeckt. Dies ist allerdings keine Dauerlösung, da dekorative Kosmetik in flüssiger, cremiger oder pudriger Konsistenz die Pickel zwar überdeckt, aber keinen Einfluss auf die Abheilung hat.

Da die wenigsten Männer Abdeckcremes verwenden, ist es für die Herren deutlich schwieriger, Hautunreinheiten zu verbergen. Die beste Lösung gegen Pickel ist eine möglichst frühe Behandlung und dafür benötigst du eine Pickel Creme. Die Wirksamkeit von Anti-Pickel-Mitteln hängt maßgeblich von den Inhaltsstoffen ab.

Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen, die in einer Pickel Creme enthalten sind, zählen Benzoylperoxid, Salizylsäure und Azelainsäure. Gegen Entzündungen, die durch Bakterien verursacht werden, wird meist Benzoylperoxid eingesetzt, da dieser Wirkstoff ähnliche Eigenschaften wie ein Antibiotika haben soll.

Benzoylperoxid wirkt in den oberen Hautschichten und kann bereits abgestorbene Hautschüppchen ablösen. Gleichzeitig werden die vorhandenen Bakterien abgetötet, sodass die Entzündungen im betroffenen Hautareal zurückgehen. Obwohl die gute Wirkung von Benzoylperoxid erwiesen ist, hat dieser Inhaltsstoff auch Nachteile, da empfindliche Haut oft mit Hautreizungen auf den Wirkstoff reagiert. Es wird deshalb empfohlen, bei einer Pickel Creme darauf zu achten, dass diese maximal 3 bis 5 Prozent Benzoylperoxid enthält.

Kann eine Pickel Creme den Heilungsprozess beschleunigen?

Aufgrund ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften ist Salizylsäure oft als Inhaltsstoff in Pickel Cremes zu finden. Salizylsäure soll auch Schmerzen wie sie bei großen Pickeln häufig vorkommen, betäuben. Außerdem hemmt dieser Inhaltsstoff das Wachstum von Bakterien und kann deshalb dazu beitragen, dass sich Bakterien nicht mehr so gut vermehren können.

Die Wirkweise von Salizylsäure hängt allerdings auch davon ab, wie hoch der Anteil ist. Eine schwach wirksame Pickel Creme enthält circa 1 bis 2 Prozent Salizylsäure. Von einer zuverlässigen Wirkung kann jedoch erst ab einem Wirkstoffgehalt von mindestens 5 Prozent ausgegangen werden. Zu den antibakteriellen Wirkstoffen, die gegen leichte Hautentzündungen und Pickel wirken, gehört die Azelainsäure, die in vielen Pickel Cremes enthalten ist.

Azelainsäure kann übermäßige Talgbildung reduzieren, sodass die Verstopfungsgefahr gemindert wird. Diese Wirkung soll insbesondere bei leichter Akne dazu geeignet sein, die Pickel in den oberen Hautschichten zu bekämpfen. Gleichzeitig werden freie Fettsäuren, die während des Talg-Abbaus entstehen und das umgebende Gewebe reizen, durch die Azelainsäure eingedämmt.

So findest du eine geeignete Pickel Creme

Bei Anti-Pickel-Mitteln wird zwischen Feuchtigkeitscremes, verschreibungspflichtigen Cremes gegen Pickel und Pickel Cremes aus der Apotheke unterschieden. Während rezeptpflichtige Präparate vom Arzt verordnet werden müssen, sind die meisten Pickel Cremes in Apotheken, Drogerien und im Kosmetikbereich frei verfügbar.

Wenn eine Pickel Creme regelmäßig angewendet wird, kann die Entstehung neuer Pickel bereits im Vorfeld verhindert werden. Meist sind die Inhaltsstoffe darauf abgestimmt, den Heilungsprozess zu unterstützen und gleichzeitig die Neubildung von Pickeln zu reduzieren.

Zu den Vorteilen guter Pickel Cremes gehört, dass diese auch der Entstehung von Pickelnarben entgegenwirken können. Ein Nachteil vieler Pickel Cremes sind jedoch Inhaltsstoffe, die Allergien auslösen oder die Haut reizen können. Daher solltest du bei der Anwendung einer Pickel Creme stets darauf achten, das Produkt nur punktuell auf das betroffene Hautareal aufzutragen und bei Bedarf zusätzlich eine geeignete Pflege zur Feuchtigkeitsversorgung deiner Haut zu verwenden.

Pickel effizient behandeln mit der richtigen Pickel Creme

Da jede Haut unterschiedlich ist und auf Pflegemittel anders reagiert, gibt es keine Anti-Pickel-Creme, die für jeden von uns geeignet ist. Die ideale Pickel Creme sollte zu deinem Hauttyp und der Ausprägung der Pickel passen. Neben den Inhaltsstoffen sind auch die Gesamtrezeptur und die Verarbeitung entscheidend für die Wirksamkeit.

Um Kontaktallergien zu vermeiden, sollten möglichst keine Parfüm- oder Duftstoffe in einer Pickel Creme enthalten sein. Inhaltsstoffe wie Kokosöl oder Olivenöl können die Poren verstopfen und sind daher für Anti-Pickel-Mittel ebenfalls ungeeignet.

Achte darauf, dass die Inhaltsstoffe in deiner Pickel Creme dermatologisch geprüft sind (entsprechende Hinweise findest du auf der Packungsbeilage). Das Prinzip: "je mehr, desto besser" gilt allerdings im Zusammenhang mit der Pickelbekämpfung nicht.

Um Pickel effizient zu behandeln, sind Konsequenz, Durchhaltevermögen und Geduld notwendig.

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