Wann bilden sich Pickel in der Nase?

Häufig sind Pickel in der Nase die Ursache für Nasenbluten. Da die Nase ein besonders sensibles Organ ist, in deren Innerem sich unzählige Nerven befinden, können Pickel in der Nase äußerst unangenehm sein.

Meist entstehen Nasenpickel als Folge von Erkältungen. Jedoch können Pickel in der Nase auch durch eingewachsene Haare oder Nasebohren mit ungewaschenen Fingern auftreten.

Frau Nase Warum entstehen Pickel in der Nase?

Pickel können grundsätzlich an jeder Stelle in der Nase entstehen. Wenn die Nasenschleimhäute in Folge einer Erkältung austrocknen, bilden sich häufig Pickel in der Nase. Darüber hinaus ist eine trockene Nase wesentlich anfälliger für Pickel als ein ausreichend mit Feuchtigkeit versorgtes Riechorgan.

Eine wesentliche Ursache für Pickel in der Nase sind eingewachsene Haare, die sich entzünden und zur Bildung pickelähnlicher Beulen führen können. Um schmerzhafte Pickel zur vermeiden, solltest du niemals deine Finger oder kosmetische Hilfsmittel wie Pinzetten in die Nasenhöhle stecken.

Falls sich Kosmetik-Instrumente in der Nase einklemmen, kann es zu ernsthaften Verletzungen kommen. Eingewachsene Haare in der Nase sollten deshalb nur vom Arzt entfernt werden. In der Nase bohren dient meist dem Zweck, angetrocknetes Nasensekret zu entfernen. Wer dies mit ungewaschenen Fingern tut, riskiert jedoch, dass Bakterien ins Innere der Nase gelangen, die dort Entzündungen verursachen und zur Bildung von Pickeln in der Nase beitragen.

Grundsätzlich sind die Ursachen für Pickel in der Nase dieselben, die auch zur Pickelbildung an anderen Körperstellen führen. Durch übermäßige Talgproduktion verstopfen die Drüsenausgänge, die sich daraufhin entzünden, sodass sich Pickel bilden. Bei Pickeln, die auf der Außenseite der Nase entstehen kommt es oft zu entzündeten Schwellungen auf der Außenhaut der Nase.

Wesentlich häufiger kommen jedoch Pickel in der Nase vor. Da sich die Pickel meist am Eingang zur Nase befinden, sind diese von außen kaum zu erkennen. Allerdings sind innere Pickel in der Nase meist schmerzhafter als äußere Pickel und schwieriger zu behandeln als externe Pickel.

Die häufigsten Ursachen für Pickel in der Nase

Wenn die Haut mehr Talg produziert als notwendig, steigt das Risiko für Pickel in der Nase und an anderen Körperstellen. Die übermäßige Talgproduktion kann verschiedene Ursachen haben. Neben einer genetischen Veranlagung sind auch Schwankungen im Hormonhaushalt, Ernährungsfehler oder Stress für die gesteigerte Talgproduktion verantwortlich.

Die Nase ist für die Pickelbildung besonders dann anfällig, wenn du sie mit schmutzigen Fingern berührst oder in der Nase bohrst. Nach einer Erkältung ist die Nasenschleimhaut meist ausgetrocknet, sodass sich infolge der sehr trockenen Hautverhältnisse Pickel in der Nase bilden können.

Nicht immer handelt es sich jedoch tatsächlich um einen Pickel, sondern manchmal auch um ein Furunkel, der sich in der Nase entwickelt. Pickel und Furunkel unterscheiden sich durch einige Merkmale voneinander.

Frau Fragezeichen KopfSo unterscheidet sich ein Pickel in der Nase von einem Nasenfurunkel

Bei einem Furunkel beginnt die Entzündung an den feinen Härchen in der Nase. Die Haut fühlt sich warm an, ist leicht geschwollen und schmerzhafter als bei einem normalen Pickel in der Nase. Ein Furunkel reicht in tiefere Hautschichten hinein, während ein Pickel in der Nase lediglich die obere Hautschicht betrifft.

Die Entzündung der Haarwurzeln wird durch die Staphylococcus aureus Bakterien verursacht. Bei einem Nasenfurunkel hilft nur Antibiotika, sodass ein Arztbesuch notwendig ist. Die mit Eiter gefüllten Pickel in der Nase sind zwar harmlos und bilden sich meist innerhalb weniger Tage zurück, dennoch müssen Furunkel richtig behandelt werden.

Wenn du eine leicht erhöhte Körpertemperatur hast oder dich richtig krank fühlst, solltest du unbedingt zum Arzt gehen. Auf eine Selbstbehandlung sollte bei Pickel in der Nase und Nasenfurunkeln verzichtet werden, um Komplikationen zu vermeiden.

Rot AusrufezeichenWas hilft gegen Pickel in der Nase?

Eine andere Variante des Nasenpickels ist Herpes auf der Nasenschleimhaut, der häufig mit einem Pickel in der Nase verwechselt wird. Allerdings sind die schmerzhaften Herpesbläschen nicht auf eine bakterielle Infektion, sondern auf das Herpes-Simplex-Virus zurückzuführen. Da es sich bei Herpes um eine hochansteckende Krankheit handelt, solltest du die betroffenen Stellen keinesfalls mit den Händen berühren.

Gegen Nasenherpes helfen antivirale Salben, die vom Arzt verschrieben werden. Wichtig ist, Pickel in der Nase nicht anzufassen oder an diesen herumzudrücken, da sie sich sonst leicht entzünden und der Heilungsprozess länger dauern kann. Bei Nasenfurunkeln kann das Herumdrücken sogar gefährliche Folgen haben!

Wenn durch Berührungen mit den Fingern Bakterien aus einem Furunkel übertragen werden, können diese Entzündungen an anderen Körperstellen auslösen. Kleine Pickel in der Nase können mit Hausmitteln behandelt werden. Oft wird Zahncreme als Hausmittel gegen Pickel verwendet.

Zahnpasta enthält jedoch Fluorid. Diese Substanz hilft zwar gegen Karies, kann aber die empfindliche Haut sehr reizen. Deshalb solltest du auf Zahncreme als Anti-Pickel-Mittel lieber verzichten.

Bei einem Pickel in der Nase kommt es auf eine sorgfältige Nasenpflege an. Es ist sehr wichtig, die Nasenschleimhaut feucht zu halten, damit Entzündungen schneller abklingen. Außerdem solltest du darauf achten, dir vorsichtig die Nase zu schnäuzen, sodass der Pickel in der Nase nicht aufplatzt.

So wirst du Pickel in der Nase schnell wieder los

Bei einer geschädigten Nasenschleimhaut haben Bakterien ein leichtes Spiel. Wenn die Krankheitserreger in die Nase gelangen, können dort Eiterpickel entstehen. Durch eine Bakterieninfektion entsteht gelblicher Eiter, welcher aus Bakterien, Zelltrümmern und Abwehrzellen besteht.

In der Regel sind Pickel in der Nase jedoch harmlos. Damit sie möglichst schnell wieder verschwinden, solltest du auf eine angemessene Hygiene achten. Bei Pickeln in der Nase kann der Einsatz von Nasenpflegesalben oder Meerwassernasensprays helfen, den Heilungsprozess zu unterstützen und die Abheilung zu fördern.

Auch Hausmitteln wie Kamillenblüten und Teebaumöl wird ein günstiger Effekt gegen Pickel in der Nase nachgesagt. Da auch Naturmittel Nebenwirkungen haben können, solltest du sie nur verwenden, wenn keine Unverträglichkeiten gegenüber den Heilpflanzen oder deren Wirkstoffe vorliegen.

Schmerzende Pickel in der Nase kannst du verhindern, indem du nicht mit unsauberen Fingern in der Nase bohrst. Es empfiehlt sich, die Hände täglich sorgfältig zu reinigen bevor du das Gesicht berührst. Deine Nasenschleimhaut kannst du mit ätherischen Ölen oder Dampfbädern feucht halten und dadurch der Entstehung von Pickeln in der Nase vorbeugen.

Damit der Nasenschleim entfernt wird, solltest du deine Nase immer gründlich putzen, vor allem, wenn du erkältet bist. Zum Naseputzen eignen sich Einweg-Papiertaschentücher, die am besten nach einmaligem Gebrauch entsorgt werden. Da Stress als klassischer Pickelauslöser gilt, solltest du diesen möglichst vermeiden, oder lernen, besser mit stressigen Situationen umzugehen.

Weitere Blogbeiträge:

Gesunde Haut Formel Sidebar

© 2021