Was du gegen Pickel tun kannst!

Falsche Hautpflege, ein ungesunder Lebensstil oder hormonelle Umstellungen können die Ursache dafür sein, dass sich im Gesicht und anderen Stellen am Körper unschöne Pickel bilden. Hautunreinheiten sind nicht nur lästig, sondern haben auch negative Auswirkungen auf das äußere Erscheinungsbild. Es gibt allerdings verschiedene hilfreiche Möglichkeiten, etwas gegen Pickel zu tun und dafür zu sorgen, dass die Haut wieder rein und frisch aussieht.

Frau mit Pickel ekelt sichWas tun gegen Pickel? Finde zunächst die Ursachen für die Pickelbildung!

Pickel entstehen meist an Körperstellen, wo sich viele Talgdrüsen befinden. Deshalb sprießen die Pusteln nicht nur im Gesicht, sondern auch im Bereich des Dekolletés, an Schultern und Rücken. Die Hauptursache für Pickel ist eine hormonelle Dysbalance, die zu einem Überschuss an männlichen Hormonen führt. Meist treten Pickel erstmals in der Pubertät auf. Auch in späteren Lebensjahren bist du nicht vor Hautunreinheiten geschützt. Entzündliche Pickel entwickeln sich oft spontan und können praktisch zu jeder Zeit auftreten. Äußere Einflüsse können die Pickelbildung noch verstärken.

Wenn du etwas gegen Pickel tun willst, solltest du auch deine Ernährungsgewohnheiten überprüfen. Es ist nämlich erwiesen, dass eine entzündungsfördernde Ernährung, die Nahrungsmittel aus Weißmehl sowie zuckerreiche Lebensmittel enthält, die Entstehung von Pickeln begünstigen kann. Im Zusammenhang mit Pickeln gelten insbesondere Süßwaren, aber auch Milchprodukte als ungünstig. Um Pickel zu vermeiden, solltest du dich möglichst ausgewogen ernähren und möglichst viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte essen.

Warum du frühzeitig etwas gegen Pickel tun solltest

Bei Pickeln und Hautunreinheiten spielen auch Bakterien eine Rolle. Da Krankheitskeime sich bevorzugt in feuchtwarmer Umgebung verbreiten, solltest du auf zu eng sitzende Kleidung lieber verzichten. Ungünstig sind auch synthetische Materialien, da sich Feuchtigkeit und Hitze unter zu enger synthetischer Bekleidung staut, sodass die Talgproduktion übermäßig stimuliert wird. Dadurch können die Poren verstopfen, während sich gleichzeitig auf der Haut Bakterien vermehren und dazu beitragen, dass sich Pickel entzünden. Wer etwas gegen Pickel tun möchte, sollte lieber atmungsaktive, locker sitzende Kleidung aus atmungsaktiven Stoffen tragen.

Naturfasern wie beispielsweise Baumwolle zeichnen sich zwar durch einen hohen Tragekomfort aus, allerdings trocknet Baumwollkleidung relativ langsam. Bei schweißtreibenden Aktivitäten ist luftige Bekleidung deshalb die bessere Wahl, um der Pickelbildung vorzubeugen. Stress ist ein weiterer Risikofaktor, der zur Entstehung von Pickeln beitragen kann. Der Körper produziert in stressigen Situationen verstärkt Stresshormone, die sich allerdings nicht nur auf den Stoffwechsel auswirken, sondern auch einen Effekt auf die Haut haben. So soll Dauerstress die Entstehung von Pickeln und Hautunreinheiten fördern.

Um dich vor stressbedingten Pickeln zu schützen, solltest du auf eine gute Work-Life-Balance achten. Mit Sport und Entspannungsmethoden wie Yoga oder Meditation kannst du in stressigen Phasen für Ausgleich sorgen.

Pflege ungeeignet gegen PickelWas tun gegen Pickel? Vermeide ungeeignete Pflegeprodukte!

Ungeeignete Pflegeprodukte und nachlässige Körperhygiene sind Faktoren, die wesentlich zur Entstehung von Pickeln beitragen. Wenn der Schweiß nach dem Training nicht sofort abgewaschen wird, können sich Keime unter der Bekleidung rasch vermehren. Deshalb ist es wichtig, direkt nach dem Sport zu duschen und verschwitzte Kleidung sofort zu wechseln. Damit die Haut durch reichhaltige Pflegeprodukte nicht zusätzlich belastet werden, empfiehlt es sich, nur Duschgels und Cremes zu verwenden, die zum Hauttyp passen und die Haut nicht reizen.

Falls sich häufig Pickel am Dekolleté bilden, solltest du an dieser Stelle kein Parfüm verwenden, sondern den Duft lieber hinter dem Ohrläppchen oder am Handgelenk auftragen. Außerdem können Parfüme auch auf der Kleidung aufgetragen werden. Zu viel Alkohol und Nikotin können ebenfalls für die Bildung von Pickeln verantwortlich sein. Außerdem kommt auch eine schlechte Ernährung mit viel Fett und Kohlenhydrate als Auslöser für Pickel und Mitesser infrage. Durch den Verzicht auf ungesunde Ernährungsgewohnheiten hilfst du nicht nur deiner Figur, sondern auch deiner Haut und kannst effektiv etwas gegen Pickel tun.

Was tun gegen Pickel? Auf Hygiene achten!

Falls bei dir immer wieder Pickel auftreten, solltest du deine Hautpflege unter die Lupe nehmen. Möglicherweise sind die Kosmetikprodukte für deine Haut nicht geeignet. Cremes und Lotionen mit aggressiven Inhaltsstoffen können die Haut reizen und zur Pickelbildung beitragen. Wenn du langfristig etwas gegen Pickel tun willst, solltest du auf eine regelmäßige und gründliche Reinigung der Gesichtshaut achten, damit Hautschüppchen, Schmutzpartikel und überschüssiger Talg entfernt werden und nicht die Poren verstopfen können.

Bei empfindlicher Haut kann ein seifenfreies Waschgel sinnvoll sein, um die Haut besonders schonend zu reinigen. Fettige Haut ist zwar von Natur aus widerstandsfähiger gegenüber äußeren Einflüssen, allerdings neigt sie eher zur Pickelbildung, sodass die Hautpflege nicht vernachlässigt werden darf. Auf starke UV-Strahlung reagiert unsere Haut häufig mit Pickeln. Die Entstehung von Hitzepickeln kannst du beispielsweise durch die Verwendung eines Sonnenschutzmittels mit hohem Lichtschutzfaktor verhindern.

Was du gegen die Entstehung weiterer Pickel tun kannst

Sorgfältige Hautpflege ist das A und O, wenn du wirklich etwas gegen Pickel tun willst. Als Pflegeergänzung zur täglichen Reinigung kannst du ein- oder zweimal wöchentlich eine Gesichtsmaske oder ein Peeling verwenden. Peelings und Masken werden meist nach der täglichen Reinigung auf die noch feuchte Haut aufgetragen und anschließend mit den Fingern sanft einmassiert. Im Anschluss werden sie mit warmem Wasser gründlich abgespült.

Mit dieser Zusatzpflege können lose Hautschüppchen, Talg und Horngewebe entfernt und gleichzeitig die Poren geöffnet werden. Bei deiner Pflegeroutine solltest du deinen Hauttyp berücksichtigen, denn zwischen trockener und fettiger Haut oder Mischhaut bestehen einige Unterschiede. Fettige Haut tritt in der Regel im gesamten Gesicht sowie am Dekolleté auf, während Mischhaut lediglich die sogenannte T-Zone (Stirn, Nase und Kinn) betrifft.

Damit die Entstehung von Pickeln verhindert wird, musst du darauf dachten, dass die Haut regelmäßig gereinigt und gepflegt wird. Bei unreiner und fettiger Haut kann eine gründliche Reinigung sogar zweimal täglich erforderlich werden. Wenn du eine Gesichts- oder Körperpflege verwendest, sollte diese möglichst fettfrei sein.

Blume Pflege im GesichtWas tun, wenn Pickel besonders hartnäckig sind?

Bei Hautproblemen und Pickeln, die trotz sorgfältiger Hygiene und Pflege immer wieder auftreten, solltest du einen Arzt aufsuchen. Ein Hautarzt kann deine Haut analysieren und anhand spezieller Untersuchungen feststellen, ob es sich um harmlose Pickel handelt oder ob eine Hautkrankheit wie Akne vorliegt. Abhängig vom Untersuchungsergebnis wird dir der Hautarzt eine Anti-Pickel-Therapie empfehlen und dir Tipps zur Hautpflege geben.

Wenn du selbst etwas gegen Pickel tun willst, kannst du beispielsweise Hausmittel verwenden. Bei der Anwendung von Hausmitteln wie Zitronensaft, Zahnpaste oder Teebaumöl solltest du jedoch vorsichtig sein. Manchmal können Inhaltsstoffe wie das in Zahncreme enthaltene Fluor die empfindliche Haut reizen. Gegen Pickel und Mitesser wird häufig Teebaumöl eingesetzt. Das Öl soll eine entzündungshemmende Wirkung besitzen und ist deshalb besonders gut zur Therapie gegen Pickel geeignet. Es empfiehlt sich, bei Teebaumöl auf die Qualität zu achten, da die gewünschte Wirkung nur bei hochwertigen Ölen zu erwarten ist. Kurzfristig helfen auch Abdeckstifte, Pickel und Mitesser zu verdecken.

Eine langfristige Lösung gegen Pickel sind diese kosmetischen Hilfsmittel jedoch nicht. Manchmal sind auch Medikamente die Auslöser für das Pickelproblem. Wenn ein Absetzen der Medikation nicht möglich ist, kann dein Arzt möglicherweise ein anderes Arzneimittel verordnen, das keine Nebenwirkungen auf die Haut hat und nicht zur Pickelbildung beiträgt. Pickel ausdrücken solltest du lieber vermeiden, denn dies kann zu Entzündungen oder sogar zu Superinfektionen mit Bakterien und zur Narbenbildung führen.

Weitere Blogbeiträge:

Gesunde Haut Formel Sidebar

© 2021